Praktische Befehlszeilen-Tools
fsutil
fsutil.exe ist ein Programm für die Befehlszeile, mit dem man verschiedene Aufgaben im Zusammenhang mit NTFS- und FAT-Laufwerken ausführen kann. Mit dem Befehl
fsutil fsinfo statistics c:
lassen sich z.B. umfangreiche Statistiken zum angegebenen Laufwerk abfrufen. Informationen über verfügbare Parameter erhält man, in dem man fsutil ohne Parameter startet.
Mit einem anderen Befehl kann man verhindern, das Windows 7 regelmässig einen Zeitstempel auf die Festplatte schreibt. Dieser Zeitstempel wird nur benötigt, um festzustellen, ob Windows ordnungsgemäss heruntergefahren wurde oder abgestürzt. Bei Servern ist das eine sinnvolle Option, bei Arbeitsplatzrechnern, aber eigentlich nicht von Interesse. Diese Funktion lässt sich wie folgt abschalten (die Konsole muss dafür als Administrator gestartet werden):
fsutil behavior set disablelastaccess 1
Quelle: Windows 7 Blog
Ausführliche Informationen zu fsutil gibt es z.B. bei Microsoft Technet (in englisch) und Windows Helpline (deutsch).
MAC-Adresse ermitteln
Mit dem Befehlszeilenprogramm getmac kann einfach die MAC-Adresse(n) der Netzwerkkarte(n) des eigenen Rechners ermittelt werden.
cipher
Mit dem Kommandozeilen-Tool cipher.exe (und dem Schalter /W) kann der Inhalt einer Festplatte sicher gelöscht werden. Die Methode entspricht dabei den Vorgaben des amerikanischen Verteidigungsministeriums.
Bevor man das Tool ausführen kann, muss die Platte (oder die Partition) erst einmal gelöscht werden. Am einfachsten geht dies, in dem man sie einfach formatiert. Anschließend ruft man dann cipher.exe wie folgt auf:
cipher /W:<laufwerk>:
clip
Mit clip lassen sich die Ausgaben anderer Kommandozeilenbefehle in die Zwischenablage (Clipboard) umleiten. So hat man z.B. nach Aufruf von
dir | clip
den Inhalt des aktuellen Verzeichnisses in der Zwischenablage.
